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Korkplatten – welche Stärke eignet sich für mein Projekt?

Korkplatten sind vielseitig einsetzbar – ob als Pinnwand, Wandverkleidung, Dämmmaterial, Unterlage, Bastelmaterial oder für den Möbel- und Modellbau. Doch welche Stärke und Körnung ist für Ihr Vorhaben die richtige?

Die Wahl der passenden Korkplatte hängt von der geplanten Anwendung, der gewünschten Stabilität und der Oberflächenstruktur ab. Während dünne Korkplatten besonders flexibel und leicht zu verarbeiten sind, bieten stärkere Platten eine höhere Druckfestigkeit und bessere Dämmeigenschaften.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Korkplatten sich für unterschiedliche Projekte eignen, welche Körnung die richtige Wahl ist und worauf Sie bei Material, Zuschnitt und Verarbeitung achten sollten.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung aus über 30 Jahren mit dem Naturmaterial Kork und finden Sie die optimale Korkplatte für Ihr Projekt.

5 mm

Ideal für:

    • Bastelarbeiten
    • Modellbau
    • Wandgestaltung
    • leichte Pinnwände
    • Möbel- und Schubladeneinlagen
    • Untersetzer
    • Dekoration
10 mm

Ideal für:

    • Pinnwände
    • Wandverkleidungen
    • Hintergrund für Dartscheiben
    • Schallschutz
    • Dekoration
    • DIY-Projekte

Eigenschaften:

✓ sehr vielseitig
✓ gute Stabilität
✓ einfach zu verarbeiten

15 mm

Ideal für:

  • hochwertige Pinnwände
  • Dartscheiben-Hintergründe
  • Bastel- und DIY-Projekte
  • Möbelbau
  • Werkzeugeinlagen
  • Dekoration



20 mm Korkplatten

Ideal für:

  • Dart-Wandschutz
  • Maschinenunterlagen
  • Möbelbau
  • Werkzeugeinlagen
  • Schallschutz
  • kreative Projekte

30 mm Korkplatten

Ideal für:

  • technische Anwendungen
  • Schwingungsdämpfung
  • Dämmprojekte
  • Maschinenunterlagen
  • Spezialanfertigungen

40 mm Korkplatten

Ideal für:

  • Schwingungsentkopplung
  • Dämmung
  • Maschinenbau
  • technische Anwendungen

50 mm Korkplatten

Ideal für:

  • starke Wärmedämmung
  • Schallschutz
  • Maschinenfundamente
  • industrielle Anwendungen
  • Sonderprojekte

AnwendungEmpfohlene Stärke
Basteln & Modellbau5 mm
Untersetzer5–10 mm
Pinnwand10–15 mm
Hintergrund für Dartscheiben10–15 mm
Dart-Wandschutz15–20 mm
Wandgestaltung5–10 mm
Möbelbau15–20 mm
Werkzeugeinlagen15–20 mm
Schallschutz20–50 mm
Wärmedämmung30–50 mm
Maschinenunterlagen20–50 mm
Sonderanfertigungenje nach Anwendung

Sie möchten lieber Meterware verwenden?

➡️ Zum Rollenkork-Ratgeber

Warum verwendet Korkie feinkörnige Korkplatten?

Bei Korkie erhalten Sie überwiegend feinkörnige Korkplatten mit einer Körnung von etwa 2 bis 3 mm. Für bestimmte Projekte können – je nach Verfügbarkeit und Kundenwunsch – auch noch feinere Körnungen angeboten werden.

Diese feine Struktur sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche, eine hohe Stabilität und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Die Vorteile feinkörniger Korkplatten

Durch die feine Körnung lassen sich die Korkgranulate besonders dicht verpressen. Dadurch entstehen Korkplatten, die stabil, langlebig und angenehm zu bearbeiten sind.

Unsere feinkörnigen Korkplatten eignen sich unter anderem für:

  • Pinnwände und Memoboards
  • Wandverkleidungen
  • Modellbau
  • Bastel- und DIY-Projekte
  • Möbelbau
  • Untersetzer
  • Werkzeugeinlagen
  • Dartscheiben-Hintergründe
  • Auflageflächen für Skateboards
  • individuelle technische Anwendungen

Besonders bei Pinnwänden hat sich die feine Körnung bewährt, da Reißzwecken und Pinnnadeln zuverlässig aufgenommen werden und die Oberfläche dennoch stabil bleibt.

Warum bieten wir keine grobkörnigen Korkplatten an?

Grobkörnige Korkplatten bestehen aus größeren Korkgranulaten. Dadurch entstehen größere Zwischenräume im Material und die Platten lassen sich nicht so dicht verpressen.

Aus unserer Erfahrung sind solche Platten häufig:

  • weniger stabil,
  • bruchempfindlicher,
  • schwieriger zu bearbeiten
  • und an den Kanten anfälliger für Ausbrüche.

Aus diesem Grund haben wir uns bewusst für hochwertige feinkörnige Korkplatten entschieden. Sie bieten eine bessere Materialqualität, eine angenehmere Oberfläche und lassen sich vielseitiger einsetzen.

Unsere Empfehlung

Für nahezu alle Anwendungen – von der Pinnwand über Wandgestaltungen bis hin zu technischen Projekten – empfehlen wir feinkörnige Korkplatten. Sie überzeugen durch ihre gleichmäßige Struktur, hohe Stabilität und gute Verarbeitbarkeit.

Sie möchten mehr über die Unterschiede erfahren?

➡️ Presskork, Naturkork oder Backkork – was ist der Unterschied?

Welche Plattengröße gibt es?

Korkplatten werden während der Herstellung zunächst in großen Formaten gepresst. Erst anschließend werden sie auf das endgültige Verkaufsmaß zugeschnitten.

Aus diesem Grund unterscheiden sich Herstellungsmaß und Verkaufsmaß.

Herstellungsmaß der Korkplatten

Die maximale Größe einer Korkplatte beträgt während der Produktion etwa

940 × 640 mm

In diesem Zustand sind die Platten unbesäumt. Das bedeutet, die Kanten wurden noch nicht sauber zugeschnitten und können leichte Maßabweichungen oder unregelmäßige Ränder aufweisen.

Dieses Format wird ausschließlich während der Herstellung verwendet und eignet sich nicht als Standard-Verkaufsgröße.

Standard-Verkaufsmaß

Für den Verkauf werden die Platten auf ein gleichmäßiges Endformat zugeschnitten.

Das Standardmaß beträgt

910 × 610 mm

Durch die sauber besäumten Kanten erhalten die Korkplatten ein präzises Format und lassen sich einfacher verarbeiten, zuschneiden und transportieren.

Dieses Maß hat sich seit vielen Jahren als Standard für hochwertige Korkplatten etabliert.

Zuschnitte nach Wunschmaß

Benötigen Sie eine Korkplatte in einem individuellen Format?

Viele Korkplatten können wir in unserer Werkstatt auf Ihr Wunschmaß zuschneiden.

Teilen Sie uns einfach die gewünschten Abmessungen sowie die benötigte Materialstärke mit. Wir prüfen gerne die Umsetzbarkeit und beraten Sie persönlich.

Bitte beachten Sie: Individuelle Zuschnitte erfolgen nach Kundenwunsch und sind daher vom Widerrufsrecht ausgeschlossen.

      Merkkasten  

📏 Maße & Zuschnitt

Produktion

940 × 640 mm

  • unbesäumt
  • Produktionsformat
  • nicht als Standard erhältlich

Verkauf

910 × 610 mm

  • sauber besäumt
  • exakte Kanten
  • Standardformat
  • sofort einsatzbereit
Gut zu wissen:
Durch den Zuschnitt auf das Standardmaß erhalten Sie gerade Kanten und ein Format, das sich besonders einfach verarbeiten und mit anderen Platten kombinieren lässt.

Welche Korkplatte eignet sich für welches Projekt?

Korkplatten sind in unterschiedlichen Materialstärken erhältlich. Welche Stärke die richtige ist, hängt von der geplanten Anwendung, der gewünschten Stabilität und den technischen Anforderungen ab.

Bei Korkie erhalten Sie Korkplatten standardmäßig in den Stärken 1, 3, 5, 10, 15, 20, 25 (Restbestand), 30, 40 und 50 mm.

Darüber hinaus sind auf Anfrage häufig auch Sonderstärken erhältlich. So beliefern wir beispielsweise Kunden regelmäßig mit 16 mm starken Korkplatten, die speziell für ihre Anwendung gefertigt werden.

1 mm

Besonders dünn und flexibel

Ideal für:

  • Bastelarbeiten
  • Schutzbeläge
  • Fliesenuntersetzer
  • Möbelschutz
  • Kratzschutz
  • kreative Projekte

Eigenschaften

✓ sehr flexibel
✓ kaum Materialauftrag
✓ leicht zuzuschneiden

3 mm

Der vielseitige Alltagshelfer

Ideal für:

  • Schubladeneinlagen
  • Bastelarbeiten
  • Modellbau
  • Dekoration
  • Möbelschutz
  • leichte Wandverkleidungen

Eigenschaften

✓ flexibel
✓ strapazierfähig
✓ vielseitig einsetzbar

5 mm

Für kreative Projekte

Ideal für:

  • Wandgestaltung
  • Untersetzer
  • Modellbau
  • Bastelprojekte
  • Dekoration
  • leichte Pinnwände

10 mm ⭐

Unsere Empfehlung für Pinnwände

Ideal für:

  • Pinnwände
  • Memoboards
  • Hintergrund für Dartscheiben
  • Wandgestaltung
  • Homeoffice
  • Schulen
  • Kindergärten

15 mm

Mehr Stabilität

Ideal für:

  • hochwertige Pinnwände
  • Dartscheiben-Hintergründe
  • Werkzeugeinlagen
  • Möbelbau
  • DIY-Projekte

20 mm

Für Werkstatt & Technik

Ideal für:

  • Dart-Wandschutz
  • Maschinenunterlagen
  • Schwingungsdämpfung
  • Möbelbau
  • technische Anwendungen

25 mm

Restbestand

Diese Materialstärke ist nur noch in begrenzten Mengen verfügbar.

Sie eignet sich insbesondere für technische Anwendungen, Spezialprojekte und individuelle Konstruktionen.

30–50 mm

Für höchste Anforderungen

Ideal für:

  • Wärmedämmung
  • Schallschutz
  • Maschinenfundamente
  • Schwingungsdämpfung
  • Industrie
  • Sonderanfertigungen

Gut zu wissen

Sie benötigen eine Korkplatte in einer Stärke, die Sie nicht in unserem Shop finden?
Sprechen Sie uns gerne an. Je nach Material und Hersteller können häufig auch Sonderstärken oder individuelle Zuschnitte realisiert werden.

Sonderstärken Individuelle Lösungen

Nicht jedes Projekt lässt sich mit einer Standardstärke realisieren. Auf Anfrage können häufig auch Zwischenstärken geliefert oder gefertigt werden. So liefern wir beispielsweise regelmäßig 16 mm starke Korkplatten für spezielle Kundenprojekte. Fragen Sie uns einfach nach Ihrer gewünschten Materialstärke.

Korkplatten schneiden und bearbeiten

Korkplatten lassen sich mit den richtigen Werkzeugen einfach und präzise bearbeiten. Welches Werkzeug am besten geeignet ist, hängt in erster Linie von der Materialstärke ab.

Mit einer scharfen Schneide und der passenden Technik entstehen saubere Schnittkanten – ganz gleich, ob Sie gerade Zuschnitte, Ausschnitte oder individuelle Formen herstellen möchten.

✂️ 1–3 mm Korkplatten

Einfach mit der Schere schneiden

Die dünnen Korkplatten lassen sich problemlos mit einer stabilen Haushaltsschere oder einer guten Bastelschere zuschneiden.

Für gerade Schnitte eignet sich alternativ auch ein Cuttermesser mit Anschlagschiene.

Ideal für:

  • Bastelarbeiten
  • Modellbau
  • Schubladeneinlagen
  • Untersetzer
  • Dekoration

🔪 5–10 mm Korkplatten
Mit dem Cuttermesser schneiden

Ab einer Materialstärke von 5 mm empfehlen wir ein scharfes Cuttermesser und ein stabiles Metalllineal oder eine Anschlagschiene.

Schneiden Sie die Korkplatte mit mehreren gleichmäßigen Schnitten, anstatt die Platte in einem Arbeitsgang vollständig durchzutrennen.

So entstehen saubere und gerade Schnittkanten.

Ideal für:

  • Pinnwände
  • Wandgestaltung
  • Dartscheiben-Hintergründe
  • DIY-Projekte

🪚 Ab 15 mm Korkplatten

Zuschnitt mit der Säge

Stärkere Korkplatten lassen sich besonders einfach mit einer geeigneten Säge bearbeiten.

Je nach Projekt eignen sich beispielsweise:

  • Stichsäge
  • Bandsäge
  • Dekupiersäge

Verwenden Sie ein feinzahniges Sägeblatt und arbeiten Sie mit gleichmäßigem Vorschub. Dadurch entstehen saubere Schnittflächen und die Kanten bleiben stabil.

Ideal für:

  • Werkzeugeinlagen
  • Maschinenunterlagen
  • Dämmprojekte
  • Sonderanfertigungen

Gut zu wissen

Je schärfer das Werkzeug, desto sauberer wird die Schnittkante. Tauschen Sie stumpfe Klingen rechtzeitig aus und verwenden Sie beim Arbeiten immer eine stabile Schneidunterlage.

Bei stärkeren Korkplatten empfiehlt es sich, den Zuschnitt zunächst an einem Reststück zu testen.

Diese Werkzeuge benötigen Sie:

Cutter Messer Kork schneiden Bastel Werkzeug
Cuttermesser 11 mm mit rutschfestem Griff und wechselbarer Klinge. Ideal für präzise Schnitte bei Kork, DIY und Bastelarbeiten.

3,50 €*
Kleberolle 18 cm Korkkleber
Kleberolle 18 cm für Korkkleber. Gleichmäßiger Auftrag dank Microfaser und ideal für Bodenverlegung.

19,95 €*
Neu
Kork Schleifblock für Feinschliff
Handschleifklotz aus Kork für präzises Schleifen von Holz und Kork. Ideal für Feinschliff und gleichmäßige Oberflächenbearbeitung.

3,00 €*

Unsere Korkplatten im Überblick

Welche Stärke suchen Sie?

Stärke                Typische Anwendung

1 mm                    Basteln & Schutz

3 mm                   Schubladen & Modellbau

5 mm                   Wand & Dekoration

10 mm                 Pinnwand

15 mm                  Dartscheiben-Hintergrund

20 mm                 Werkstatt & Technik

30–50 mm         Dämmung & Industrie

Passende Korkplatten gefunden?

Entdecken Sie unsere hochwertigen Korkplatten in verschiedenen Materialstärken und finden Sie die passende Ausführung für Ihr Projekt.

Sie sind sich nicht sicher, welche Materialstärke die richtige ist? Nutzen Sie den Bereich „Noch Fragen?“ direkt auf der jeweiligen Produktseite oder kontaktieren Sie uns persönlich.

Je mehr Informationen Sie uns zu Ihrem Projekt geben – beispielsweise zur geplanten Anwendung, den gewünschten Maßen, dem Untergrund oder der benötigten Materialstärke – desto gezielter können wir Sie bei der Auswahl der passenden Korkplatte beraten.

Gemeinsam finden wir die passende Korkplatte für Ihr Projekt.

➡️ Korkplatten im Shop entdecken

Korkplatten fachgerecht verkleben

Die richtige Verklebung ist entscheidend für ein dauerhaftes und sauberes Ergebnis. Welche Klebemethode geeignet ist, hängt von der Korkplatte, dem Untergrund und dem Einsatzbereich ab.

Für die Verklebung unserer Korkplatten empfehlen wir unseren Korkkontaktkleber WAKOL D 3540 (Art. 7110). Der lösemittelfreie Latex-Kontaktkleber eignet sich hervorragend für Korkplatten und sorgt für eine dauerhaft elastische und sichere Verbindung.

Korkkleber – Kontaktkleber für Rollenkork & Korkplatten
Korkkontaktkleber für Rollenkork, Korkplatten und Wandkork. Lösemittelfrei, geruchsneutral und sehr emissionsarm (EC1). Hohe Klebekraft, einfache Verarbeitung und ideal für dauerhafte Verklebungen im Innenbereich.

Ab 22,50 €*
Kleberolle 18 cm Korkkleber
Kleberolle 18 cm für Korkkleber. Gleichmäßiger Auftrag dank Microfaser und ideal für Bodenverlegung.

19,95 €*
Cutter Messer Kork schneiden Bastel Werkzeug
Cuttermesser 11 mm mit rutschfestem Griff und wechselbarer Klinge. Ideal für präzise Schnitte bei Kork, DIY und Bastelarbeiten.

3,50 €*

🖌️ 1. Untergrund vorbereiten

Eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrundes ist die wichtigste Voraussetzung für eine dauerhaft haltbare Verklebung.

Der Untergrund sollte:

  • sauber,
  • trocken,
  • tragfähig,
  • eben,
  • staub- und fettfrei

sein.

Unebenheiten, lose Anstriche, Schmutz oder andere Verunreinigungen sollten vor dem Verkleben vollständig entfernt werden, damit die Korkplatten vollflächig aufliegen und optimal haften.

Stark saugende Untergründe, wie Putz, Gipskarton oder mineralische Untergründe, sollten vor dem Verkleben mit einem geeigneten Tiefengrund behandelt werden. Dadurch wird die Saugfähigkeit reduziert, der Untergrund verfestigt und eine gleichmäßige Haftung des Kontaktklebers unterstützt.

Unser Tipp: Lassen Sie den Tiefengrund vollständig trocknen, bevor Sie den Kontaktkleber auftragen.

Vorbereitung der Korkplatten

Vor dem Verkleben empfehlen wir, die Korkplatten etwa 24 Stunden im späteren Verlegeraum zu lagern. So können sich Material und Raumklima aneinander anpassen. Dies trägt zu einem optimalen Verarbeitungsergebnis bei.

Markieren Sie die gewünschte Position der Korkplatten bereits vor dem Kleberauftrag. Bei größeren Flächen empfiehlt es sich, die Begrenzung mit einem Bleistift oder Malerkreppband anzuzeichnen. Dadurch lässt sich der Kontaktkleber gezielt nur auf die benötigte Fläche auftragen und die Ausrichtung der Korkplatten wird erleichtert.

Geeignete Werkzeuge

Für ein sauberes Ergebnis empfehlen wir:

  • Cuttermesser mit scharfer Klinge
  • Metalllineal oder Anschlagschiene
  • Winkel
  • Kleberrolle oder Zahnspachtel
  • Andruckrolle (optional)
  • Schleifblock für die Kantenbearbeitung

Geeignete Untergründe

✔ Beton
✔ Putz
✔ Gipskarton (grundiert)
✔ Holz und Holzwerkstoffe (z. B. OSB, MDF, Sperrholz)
✔ bereits tragfähige Korkuntergründe

🪣 2. Kontaktkleber richtig auftragen

Für die Verklebung unserer Korkplatten empfehlen wir einen Kontaktkleber. Im Gegensatz zu herkömmlichen Klebstoffen haftet ein Kontaktkleber nicht sofort nach dem Auftragen, sondern erst dann, wenn beide eingestrichenen Klebeflächen miteinander in Berührung kommen.

Der Kleber wird gleichmäßig auf beide Klebeflächen aufgetragen – sowohl auf die Rückseite der Korkplatte als auch auf den vorbereiteten Untergrund.

Zum Auftragen eignen sich:

  • Kleberrolle
  • Pinsel

Unmittelbar nach dem Auftragen ist der Kleber weiß. Lassen Sie ihn anschließend vollständig ablüften, bis die Klebeschicht transparent geworden ist. Erst dann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkleben erreicht.

Wichtig: Sobald sich beide Klebeflächen berühren, verbindet der Kontaktkleber diese sofort und dauerhaft. Ein nachträgliches Verschieben oder Korrigieren der Korkplatte ist in der Regel nicht mehr möglich. Richten Sie die Platte deshalb vor dem Kontakt sorgfältig aus.

Ein weiterer Vorteil des Kontaktklebers: Bereits eingestrichene Flächen können – bei sauberer und staubfreier Lagerung – auch noch bis zu 24 Stunden nach dem Auftrag miteinander verklebt werden.

Frische Kleberreste lassen sich in der Regel mit Wasser entfernen. Beachten Sie hierzu bitte stets die Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise auf der Verpackung des Klebstoffs.

Gut zu wissen

Für Korkplatten empfehlen wir einen Klebstoffverbrauch von mindestens ca. 250 g/m², abhängig von Materialstärke und Untergrund.

Bitte beachten Sie immer die Verarbeitungshinweise des Klebstoffherstellers.


🧱 3. Korkplatte verkleben

Sind Untergrund und Korkplatte vollständig vorbereitet und der Kontaktkleber auf beiden Flächen vollständig transparent abgetrocknet, kann mit der Verklebung begonnen werden.

Wichtig: Die Raumtemperatur sollte mindestens 18 °C betragen. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 bis 60 %.

Positionieren Sie die Korkplatte sorgfältig an der gewünschten Stelle. Sobald sich die beiden eingestrichenen Klebeflächen berühren, verbindet der Kontaktkleber diese sofort und dauerhaft. Ein nachträgliches Verschieben oder Korrigieren ist nicht mehr möglich.

Legen Sie die Korkplatte deshalb Schritt für Schritt auf den Untergrund und drücken Sie sie gleichmäßig an. Anschließend sollte die gesamte Fläche mit der Handfläche oder einer Andruckrolle sorgfältig angerieben werden, damit eine vollflächige und dauerhafte Verbindung entsteht.

Bitte beachten Sie:

  • Die mit Kleber beschichteten Flächen dürfen sich vor der endgültigen Positionierung nicht gegenseitig berühren, da sie sofort miteinander verkleben.
  • Tragen Sie den Kontaktkleber nur auf die tatsächlich zu verklebenden Flächen auf.
  • Frische Kleberreste sollten sofort mit einem feuchten Tuch entfernt werden.
  • Während der Verarbeitung darf der noch nicht abgebundene Kleber nicht mit Wasser in Berührung kommen.
  • Beachten Sie stets die Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise auf dem Klebstoffgebinde.

Nach der Verklebung ist die Korkplatte sofort fest mit dem Untergrund verbunden und kann in der Regel unmittelbar weiterverarbeitet oder genutzt werden.

💡 Praxistipp von Korkie

Je besser der Untergrund vorbereitet ist, desto einfacher gelingt die Verklebung und desto schöner wird das Endergebnis. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit für die Vorbereitung – sie entscheidet maßgeblich über die Qualität und Langlebigkeit Ihrer Korkverlegung.

💡 Praxistipp aus unserer Werkstatt

Achten Sie während der Ablüftzeit darauf, dass die eingestrichenen Flächen staubfrei bleiben. Staub, Schmutz oder lose Partikel können die Klebkraft beeinträchtigen und das Verklebungsergebnis verschlechtern.

💡 Praxistipp von Korkie

Arbeiten Sie bei größeren Korkplatten möglichst zu zweit. So lässt sich die Platte präzise ausrichten und kontrolliert auf den Untergrund auflegen, ohne dass die Klebeflächen unbeabsichtigt miteinander in Kontakt kommen.

Häufige Fehler vermeiden

❌ Korkplatten auf einen staubigen oder verschmutzten Untergrund kleben.
❌ Tiefengrund nicht vollständig trocknen lassen.
❌ Kontaktkleber zu früh zusammenfügen (solange er noch weiß statt transparent ist).
❌ Korkplatten ohne vorheriges Anzeichnen oder Ausrichten verlegen.
❌ Mit stumpfen Klingen oder ungeeignetem Werkzeug arbeiten.
❌ 5 mm starke Korkplatten für schwere oder intensiv genutzte Pinnwände verwenden.
❌ 1 mm starke Korkplatten als Dämmmaterial einsetzen.
❌ Grobkörnige Korkplatten für Pinnwände verwenden – sie sind häufig weniger dicht verpresst und dadurch bruchempfindlicher.

Rollenkork oder Korkplatten – was passt besser zu Ihrem Projekt?

Sowohl Rollenkork als auch Korkplatten bestehen aus hochwertigem Presskork und verfügen über hervorragende Eigenschaften. Welches Material die bessere Wahl ist, hängt vor allem von der geplanten Anwendung ab.

Rollenkork eignet sich besonders für große, zusammenhängende Flächen und lässt sich flexibel verarbeiten. Korkplatten überzeugen dagegen durch ihre Formstabilität und sind ideal für kleinere Projekte, Pinnwände oder technische Anwendungen.

Rollenkork

Ideal für
  • große Wandflächen
  • Wandverkleidungen
  • Camper- und Van-Ausbau
  • Wärmedämmung
  • Schallschutz
  • Oberflächenschutz
  • flexible Anwendungen
Vorteile

✔ als Meterware erhältlich

✔ wenige Stoßfugen

✔ große Flächen schnell verlegt

✔ leicht zuzuschneiden

➡️ Zum Rollenkork-Ratgeber

Korkplatten

Ideal für
  • Pinnwände
  • Dartscheiben-Hintergründe
  • Werkzeugeinlagen
  • Möbelbau
  • Bastelprojekte
  • Untersetzer
  • technische Anwendungen
Vorteile

✔ hohe Formstabilität

✔ verschiedene Materialstärken

✔ ideal für Zuschnitte

✔ vielseitig einsetzbar

➡️ Zu den Korkplatten

Unsere Empfehlung

Rollenkork

Wenn große Flächen ohne viele Stoßkanten verkleidet werden sollen.

Korkplatten

Wenn Stabilität, individuelle Zuschnitte oder kleinere Projekte im Vordergrund stehen.

💡 Praxistipp von Korkie

Bei vielen Projekten lassen sich Rollenkork und Korkplatten sinnvoll kombinieren. Während Rollenkork beispielsweise großflächig als Wandverkleidung eingesetzt wird, eignen sich Korkplatten hervorragend für Pinnwände, Werkzeugwände oder dekorative Elemente.

Häufige Fragen zu Korkplatten

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Korkplatten. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, beraten wir Sie gerne persönlich.

Kann ich Korkplatten mit einer Schere schneiden? 


Ja, 1 mm und 3 mm starke Korkplatten lassen sich in der Regel problemlos mit einer stabilen Haushalts- oder Bastelschere zuschneiden. Ab 5 mm Materialstärke empfehlen wir ein scharfes Cuttermesser. Für stärkere Korkplatten ab etwa 15 mm eignet sich eine Stich-, Band- oder Dekupiersäge.

Welche Korkplatte eignet sich am besten für eine Pinnwand? 


Für klassische Pinnwände empfehlen wir 10 mm starke, feinkörnige Korkplatten. Sie nehmen Pinnnadeln zuverlässig auf und bieten gleichzeitig eine hohe Stabilität. Für besonders große Pinnwände oder intensive Nutzung können auch 15 mm sinnvoll sein.

Kann ich Korkplatten streichen?


Ja. Korkplatten können mit geeigneten Wandfarben oder Lacken gestrichen werden. Beachten Sie jedoch, dass durch einen deckenden Anstrich die natürliche Korkstruktur teilweise überdeckt wird.

Kann ich Korkplatten als Dartscheiben-Hintergrund verwenden?


Ja. 10 bis 15 mm starke Korkplatten eignen sich hervorragend als Hintergrund für Dartscheiben und schützen die Wand vor Fehlwürfen. Für einen zusätzlichen Wand- und Pfeilschutz können auch stärkere Korkplatten verwendet werden.

Sind Korkplatten wasserfest?


Kork ist von Natur aus feuchtigkeitsunempfindlich. Korkplatten sollten jedoch nicht dauerhaft direkter Nässe oder stehender Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Für Feuchträume oder besondere Anwendungen beraten wir Sie gerne individuell.

Können Korkplatten individuell zugeschnitten werden? 


Ja. Viele Korkplatten schneiden wir auf Wunsch in unserer Werkstatt auf Ihr gewünschtes Maß zu. Individuelle Zuschnitte sind jedoch vom gesetzlichen Widerrufsrecht ausgeschlossen.

Gibt es auch andere Materialstärken?


Ja. Neben den Standardstärken bieten wir – je nach Verfügbarkeit – auch Sonderstärken auf Anfrage an. So beliefern wir beispielsweise Kunden regelmäßig mit 16 mm starken Korkplatten für spezielle Anwendungen.

Warum verkauft Korkie ausschließlich feinkörnige Korkplatten?


Wir haben uns bewusst für feinkörnige Korkplatten mit einer Körnung von etwa 2–3 mm entschieden. Sie sind besonders stabil, lassen sich sauber bearbeiten und eignen sich hervorragend für Pinnwände sowie viele weitere Anwendungen. Grobkörnige Korkplatten sind häufig weniger dicht verpresst und dadurch deutlich bruchempfindlicher.

Welchen Kleber empfehlen Sie?


Für unsere Korkplatten empfehlen wir den Korkkontaktkleber WAKOL D 3540 (Art. 7110). Er sorgt für eine dauerhaft elastische und sichere Verklebung auf vielen geeigneten Untergründen. Beachten Sie bitte die jeweiligen Verarbeitungshinweise des Herstellers.

Sie haben noch Fragen zu Ihrem Korkprojekt?

Nicht jedes Projekt lässt sich mit einer allgemeinen Empfehlung beantworten. Je nach Anwendung, Untergrund oder Materialstärke können unterschiedliche Lösungen sinnvoll sein.

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Besonders hilfreich sind Angaben zu:

  • der geplanten Anwendung,
  • den gewünschten Maßen,
  • dem vorhandenen Untergrund,
  • der benötigten Materialstärke,
  • sowie besonderen Anforderungen an das Material.

Sie haben bereits eine passende Korkplatte gefunden?

Bei jedem Produkt in unserem Shop finden Sie den Bereich „Noch Fragen?“. Dort können Sie uns Ihre Frage direkt zum jeweiligen Artikel stellen. So wissen wir sofort, um welches Korkprodukt es geht, und können Sie gezielt und schnell beraten.

Ganz gleich, ob es um die richtige Materialstärke, einen individuellen Zuschnitt oder die passende Verarbeitung geht – wir unterstützen Sie gerne mit unserer über 30-jährigen Erfahrung rund um Kork.

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